Destiny 2 Forsaken

Ich muss gestehen, dass Forsaken mich dazu gebracht hat, wieder Destiny 2 zu spielen. Woran genau es liegt, kann ich gar nicht sagen. Gefühlt hat man immer etwas zu tun und was man an Tätigkeiten und Quest erledigen muss/will ist bisher nie langweilig gewesen. Wichtig ist aber, dass ich immer mit jemanden zusammen spiele. Alleine macht mir auch Forsaken einfach keinen Spass. Aber darauf ist Destiny 2 auch nicht ausgelegt.

Mehr Statusmitteilungen

Ich habe das Blogdesign für Statusmitteilungen angepasst. Statusmitteilungen sind relativ kurze Beiträge ohne Titel, Kommentare und sonstigem Overhead. Es könnte also passieren, dass demnächst mehr von Lost in Games in euren Feedreadern auftaucht.

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Angespielt: Doom

Doom ist zweifelsohne der Shooter Klassiker schlechthin. 2016 durften wir eine Neuauflage erleben, welche mich so begeisterte, dass ich es auf der PlayStation 4 sogar bis zur Platinum Trophy gespielt habe. Mein persönliches Spiel des Jahres 2016. Vor kurzem war die Quakecon 2018, wo wir das erste Gameplay Video zum Nachfolger “Doom: Eternal” zu sehen bekamen. Dies brachte mich auf die Idee, dass man sich bis zum Release von Eternal doch noch mal die Klassiker anschauen kann. Ins Besondere meine ich hier Doom (1993) und Doom II (1994). Das gute an den Doom Spielen ist, dass man sie heutzutage noch problemlos in den digitalen Stores kaufen kann.

Doom

In meiner Jugend war Doom noch auf der Liste der jugendgefährdenden Midden aka indiziert. Das hinderte uns natürlich nicht daran, die Spiele zu spielen. Wann das genau war, vermag ich mich nicht mehr zu erinnern. Ich weiss jedoch noch, dass ich zu der Zeit schon 3D-Shooter mit Maus und Tastatur kannte. Deshalb habe ich Doom nie so wirklich gespielt. Man musste es mal gespielt, weil es ja indiziert und brutal war. Aber durch die fehlende Maussteuerung hat es mir kaum Spass bereitet. Ich weiss noch, wie ich einen der bunten Keycards brauchte und diese lag auf einer kleinen Erhebung vor mir. Jedoch kam man nicht heran. Mir unerklärlich, wieso das Spiel nicht mal einen Knopf zum Springen besitzt.

Ich selbst spiele die GoG Version von Doom.
Was ich hier empfehlen kann, ist einmal in den Launch Settings die Tastaturbelegung nach den eigenen Bedürnissen anzupassen. Die Konfiguration, dass man eine Funktionstaste (Alt) drücken muss um nach Links oder Rechts zu Strafen verursacht mir heutzutage Kopfschmerzen. Ebenso ist es ratsam, im Graphhic Mode Setup die Auflösung und dass das Aspect Ratio beibehalten werden soll einzustellen.

Doomsday Enginen: Mit Sauce und Scharf

Man kann Doom natürlich so spielen, wie es Damals™ war. Ich selbst finde, dass die Grafik auch heute noch sehr schick ist. Bei einigen der frühen 3D-Spiele habe ich das Problem, Kopfschmerzen zu bekommen. Dies liegt meist an der schlechten Framerate oder dass dei Sichtweite mangels fehlender Hardwarepower durch Nebel auf einen halben Meter beschrenkt ist. Mit alledem hat Doom nicht zu kämpfen. Dennoch ist die Mod-Scene bei Doom keine kleine Underground Scene. Es gibt Grafikmods bzw Ports wie ZDoom. Jedoch wurde dort die Entwicklung eingestellt. Bei der Doomsday Engine ist dies nicht der Fall. Aktuelle Stable ist die Version 2.0.3 (Stand: 2018-08-21) und Version 2.1 ist fleißig in Entwicklung.

Die Doomsday Engine bringt eine UI für viele Spiele auf der Doom Engine mit (Heretic, Hexen, etc.). Startet man Doom, so bemerkt man direkt zwei große Änderungen. Zum Einen wurde die Engine überholt. Man sieht direkt die Partikeleffekte, Bloom und das Ambiend Light. Jedoch ist es kein Doom Remake. Man erkennt den Klassiker noch. Die zweite große Änderung ist die Steuerung. Man hat die aktuell gewohnte WASD-Steuerung. Ebenso ist Maussupport vorhanden. Halt genau so, wei man es – heutzutage – gewohnt ist. Man könnte fast sagen, dass Doom mit der Doomsday Engine so ist, wie man es in Erinnerung hat.

In den Optionen schlummern noch so einige Einstellungen, an denen man schrauben kann. Ich habe diese aktuell noch unberührt gelassen. Das Einzige, was ich von den Werkseinstllungen abweichend eingestellt habe, ist der Mauscursor. Den könnt ihr in den HUD-Optionen einstellen.

Viel Spass beim Fraggen!

Version
The Ultimate Doom von GoG

Technik
Grafik und Sound sehr gut gealtert. Dank Doomsday Engine sogar auf aktuellem Stand, ohne dabei das Gameplay zu verändern. Installation und Start des Spiels unter Windows 10 ohne Probleme.

Aktuelle Wertung
★★★★★ (mit Doomsday Engine)

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LIG003 – Castlevania: Symphony of the Night

In der zweiten Folge des Lost in Games Spiele Clubs reden André und Sebastian über Castlevania: Symphony of the Night. Im Spiele Club spielen wir zusammen (mit Euch) ein Spiel und reden zum Schluss im Podcast darüber.

Schreibt mit uns:
Discord Chat für den Spiele Club – https://discord.gg/DPf4g6H
Telegram Chat für den Spiele Club – https://t.co/mvmwoi5ZpM

Schreibt uns eure Meinung zum Spiel oder dem Podcast:
E-Mail – mail@lostingames.net

Links zur angesprochenen Musik:
Wandering Ghost – https://youtu.be/Xv5MAdxxX_8
Lost Paintings – https://youtu.be/IYwS6481oQk
Dracula’s Castle – https://youtu.be/dh1qqLbuBww

Kapitelmarken:
00:00:00.000 Intro
00:00:08.854 Castlevania: Smyphony of the Night
00:00:50.615 Die Ports
00:01:18.525 DF Retro: Castlevania Symphony of the Night In-Depth Analysis – https://youtu.be/5PxGM1np2hU
00:05:07.951 Die Musik
00:06:15.833 Die Story (1)
00:07:23.478 Das Gameplay
00:30:24.293 Die Story (2)
00:33:19.319 …doch lieber die Grafik
00:37:45.406 Die Story (3)
00:42:44.606 Die Story (3) – Netflix Trailer – https://youtu.be/Kbb8zPQBmOw
00:54:31.097 Das Ende und das Inverted Castle
01:13:18.123 Die Wertung
01:14:47.765 Der Hendrik mit der schönen Stimme ist auch dabei
01:20:12.983 Was kommt als nächstes?

Wertung:
Sebastian: ★★★☆☆
André: ★★★★★⭐️

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Angespielt: Anno 1404

Anno 1404 ist ein Aufbau-Strategie-Simulation-Spiel von 2009 und der vierte Teil der Anno Serie. Entwickelt wurde ist von den deutschen Entwicklerstudios Related Designs und Blue Byte. Beide Studios gehören mittlerweile zu Ubisoft.

Bekannte Formel weiter gedacht

Die Anno Formel ist wahrscheinlich Jedem geläufig. Zu Beginn erhält man ein Schiff mit einigen Baumaterialien. Mit diesem Schiff macht man sich auf und besiedelt eine Insel, indem man mit dem Schiff zur Insel heran fährt und an einer geeigneten Stelle einen Kontor errichtet. Zunächst baut man grundlegende Produktionsstätten wie einen Holzfäller und eine Fischerhütte. Damit wir Wohnhäuser für die Bauen bauen können, benötigen wir einen Marktplatz. Der Marktplatz dient als Zentrum unseres Wohngebietes und nur in seinem Umkreis können wir Wohnhäuser bauen. Die Bauern haben Bedürfnisse, welche wir – mit unseren Produktionsstätten – versuchen zu decken. Die Bedürfnisse erstrecken sich von Verlangen nach Waren wie Nahrung und Kleidung hin zu einem Verlangen nach Gemeinschaft und Glaube. Das Gemeinschaftsgefühl erreichen wir, indem wir zum Bauernhaus eine Straße bauen. Für den Glauben bauen wir eine kleine Kapelle in der Nähe.
Sobald wir die ganzen Bedingungen erfüllt haben und die Bedürfnisse zu 100% erfüllen, können die Bauern eines Hauses auf die nächsthöhere Stufe aufsteigen und auf unsere Insel siedeln nun Bürger. Durch den Aufstieg der Siedler werden neue Gebäude und Produktionsanlagen verfügbar. Ebenso besitzen die Bürger erweiterte Bedürfnisse als die Bauern. Mit diesem Prinzip geht es immer weiter.

Im Spiel gibt es zwei verschiedene Kulturen und Inseltypen. Den Okzident und den Orient. Zunächst stehen nur Gebäude des Okzidents (europäische Siedlung) zur Verfügung. Es ist jedoch zwingend erforderlich, auch eine orientalische Siedlung auf einer dafür geeigneten Insel aufzubauen. Nur so lassen sich bestimmte Waren herstellen, die die Siedler der europäischen Insel fordern.

Damit der Warenfluss zwischen beiden Inseln klappt, können Handelsruten eingestellt werden. Hier wählt man die Kontoren aus, welche angefahren werden sollen und kann angeben, welche Waren an einem Kontor ein oder ausgeladen werden sollen. Fügt man der Route noch ein Schiff hinzu, so fährt dieses automatisch die Kontoren an und be- und entlädt die Waren. So können wir z.B. vollautomatisch Holz und Werkzeuge zum Ausbau von der europäischen Hauptsiedlung zur orientalischen Siedlung transportieren. Im Umkehrschluss liefern wir Gewürze vom Orient zu den Bürgern auf der Hauptinsel.

Die orientalische Siedlung kann ebenso zu einer Großstadt entwickelt werden. Das Prinzip ist hier prinzipiell das Selbe. Die Nomaden lassen sich um eine Enticklungsstufe zu Gesandten erhöhen. Die Siedler der europäischen Siedlung besitzen hingegen vier Entwicklungsstufen. Die Bedürfnisse der Kulturen sind unterschiedlich und der Aufbau der Produktionsstätten unterscheidet sich leicht.

Grafik und Sound

Die Grafik von Anno 1404 ist wunderschön gealtert. Die Wassersimulation mit der Darstellung von Windströmungen lässt das Spiel keineswegs Alt aussehen. Die detailverliebten Animationen lassen einen immer wieder staunen, wenn man mit der höchsten Stufe hineinzoomt. Der Wuselfaktor noch nie größer, die Größenverhältnisse der unterschiedlichen Gebäude wirkt stimmig. Und möchte man das Spiel einmal nebenbei laufen lassen oder einfach mal eine Warenproduktion im Detail verfolgen, so gibt es den sogenannten Postkartenmodus. Dieser Modus musste auch für die Screenshots im Review herhalten.

Gameplay

Die Kampagne

Die Kampagne von Anno 1404 ist eigentlich ein sehr langes Tutorial. Man erhält die Aufgabe, bei beim Bau eines Doms zu unterstützen. Soweit zum Story Aufhänger. Man arbeitet sich von Kapitel zu Kapitel immer tiefer in die Spielmechanik. Man fängt mit dem einfachen Aufbau einer kleinen Siedlung an, und in den späteren Kapiteln, werden immer mehr Warenkreisläufe eingebaut. Dabei werden die Spielmechaniken wie z.B. den Aufbau einer orientalischen Siedlung schön in das Storykonstrukt verpackt. Jedoch sollte man gut auf die Missionsgeber beim Abschluss eines Missionszieles aufpassen. Mir ist es des öfteren widerfahren, dass ich so in den Aufbau meiner Siedlung und die Produktion der Waren vertieft war, dass ich nebenbei ein Missionsziel abgeschlossen habe und dem Missionsgeber, welcher einem mit einer vertonten Textbox die nächsten Ziele erklärt, nicht genau zugehört habe. Dann kann es durchaus vorkommen, dass man einen Missionsgegenstand im Kontor oder auf dem Schiff hat, mit dem noch eine Interaktion geschehen muss. Nachdem man dann einige weitere Stunden seinen Wirtschaftskreislauf perfektioniert hat und die Mission vorantreiben möchte, muss man nun auf die Suche nach diesem Questgegenstand gehen.

Die neutralen Kräfte wie Kord Richard Northburgh oder Großwesir Al Zahir beschäftigen einen gelegentlich noch mit Nebenmissionen. Dies Nebenmissionen reichen von einer Schiffs-Eskorte bis zur Lieferung von 10 Tonnen Werkzeuge und Holz. Man hat immer etwas zu erledigen.

Ab Kapitel VI beginnt dann das Tutorial für den Kampf. Da mich dies bei den Anno Speilen noch nie interessiert hat, war ab diesem Zeitpunkt für mich die Kampagne zu Ende. Mit Seeschlachten mag man mich noch locken, aber mit Schlachten zu Land auf einer Insel, möchte ich bei Anno eigentlich nicht konfrontiert werden.

Das Endlosspiel

Das Endlosspiel ist das Herzstück von Anno 1404. Bevor man die Spielrunde startet, kann man feingranular die Regeln bestimmen. Bei jeder Änderung, aktualisiert sich der Schwierigkeitsgrad. So kann man unverzüglich erkennen, in welcher Weise die Regeländerungen das Spiel beeinflusst.

Bei der Diplomatie kann man einstellen, ob Computergegner und Korsaren im Endlosspiel vorhanden sein sollen und welchen Schwierigkeitsgrad diese haben. Ebenso lässt sich das Vertragsverhältnis einstellen. Für die Spielwelt lässt sich Größe der Spielwelt, die Inselgröße, die Anzahl der NPC auf den Inseln und die Fruchtbarkeit der Inseln einstellen. Des weiteren lassen sich Baukostenrückerstattung, Katastrophen und Aufträge konfigurieren. Nicht zu letzt, muss man sich für eine der Startsituationen (Kontor, Schiff, Floote, etc.) und für Siegesbedingungen entscheiden. Wählt man keine Siegesbedingung, so ist das Endlosspiel ein wirkliches Endlosspiel. Als Siegesbedingung kann man sich unter Anderem für ein bestimmtes Vermögen, Einwohnerzahl, die Anzahl der erledigten Aufträge oder z.B. den Erbau eines Monuments entscheiden. Die große Anzahl der einzel konfigurierbaren Optionen, lassen kaum Wünsche beim Endlosspiel offen. Mir selbst fehlte keine Option.

Im Endlosspiel sind auch die aus der Kampangne bekannten NPCs für den Erbau der orientalischen Siedlungen vorhanden.

Das Angespielt Fazit

Das Spiel sieht nach fast 10 Jahren immer noch richtig gut aus. Das Alter fällt beim spielen nicht auf. Gespielt wurde von mir die GoG-Version “Anno 1404: Gold Edition”. Aktuell habe ich eine Spielzeit von über 25 Stunden und habe noch kaum Endlosspiele gespielt. Was mir noch komplett fehlt, sind die sechs Szenarien. Falls ich diese noch spiele und mich nicht komplett in den Endlosspielen verliere, werde ich in einem weiteren Angespielt darüber berichten.

Aktuelle Spielzeit
über 25 Stunden

Version
Anno 1404: Gold Edition

Technik
Grafik und Sound sehr gut gealtert.
Installation und Start des Spiels unter Windows 10 ohne Probleme.
Multiplayer Modus im Anno 1404 Add-On Venedig nicht angespielt.

Aktuelle Wertung
★★★★★

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LIG002 – Plauschcast #1

In der zweiten Folge des Lost in Games Podcast plauschen Sebastian, André und Hendrik etwas über die Spiele, die sie aktuell spielen und gespielt haben. Abschweifen ist hierbei erwünscht.

Kapitelmarken:
00:00:00.337 Intro
00:00:51.659 Bloodstained
00:03:00.028 Kickstarter
00:15:49.492 PS4
00:26:54.555 Assassins Creed
00:30:49.619 PSVR
00:32:29.676 SEGA Mega Drive Collection
00:35:46.744 SEGA Sonic Mania Plus
00:37:53.177 Dark Souls Remastered
00:48:07.480 Nioh
00:57:56.946 From Software
01:04:01.931 Der Lost in Games Plauschcast

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